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Der Typ steckt in Schwierigkeiten Sind Tanzschulen Großbetriebe? Zuerst nur 100 Mark, dann 150 Wo steht der geheimnisvolle Brummi? Mutti kriegt ein neues Wollwestchen |
Es war einmal vor langer langer Zeit, da lebte in einer großen Stadt ein Mann, der immer nur "der gute Mensch" geheißen wurde, denn er war von hochgradiger Freundlichkeit geprägt und schmiß tatsächlich ohne alle Maßen mit ihr um sich. Vielleicht deswegen geht er irgendwie nicht tot; bis heute lebt die Hauptperson in jener großen Stadt und verdient ihr Geld als Schreibkraft eines Monatsblatts.
Eines Tags, es war am Mittwoch früh nach Nikolaus, und Frau Holle ließ Trilliarden weißer Flöckchen aus den "Oberbetten" rieseln, da saß der gute Mensch verträumt an seinem Arbeitsplatz, besah zum wohl zehntausendelften Mal die an den Wänden des Büros fixierten Poster und Kalender, rauchte eine Zigarette und knibbelte an einer kirschkerngroßen Pocke, die ihm seit diesem Morgen auf der Stirn saß und ihn zwang, sie unermüdlich mit dem Finger zu umrunden und zu streicheln. Später wollte er die Zigarette ausdrücken und sich eine neue drehen, als es aber plötzlich klopfte. Der gute Mensch, ein Mann von etwa vierzig Jahren, leptosomischer Statur und Verwalter einer seinem Eindruck nach recht unscheinbaren Glatze, durchmaß die Stuben einiger Kollegen, die dämmernd vor Computern lungerten, erreichte die eiserne Bürotür, nahm seinen Stummel aus dem Mund und öffnete.
Der Besucher war ein kleiner Mann, 21 oder 30 Jahre alt und von bewegtem Äußeren. Sein auf die Schultern hängendes braunes Haupthaar machte nicht den Eindruck, als stehe es im Zentrum seiner Eitelkeiten, und der Jacke seines abgewetzten Jeansanzuges, unter dem ein fleckig gelbes Leibchen sichtbar wurde, fehlten beide Ärmel. Gewebe baumelte an ihrer Stelle; vermutlich hatte er die Ärmel einfach abgerissen. An seiner linken, von Bartstoppeln verschatteten Wange pappten zwei Fingerbreit Schmutz. Auch war die rechte Hand des Mannes bis weit übers Gelenk von einem lumpigen, teils blutig roten Tuch umwickelt - nun aber fiel dem guten Menschen zudem auf, wie stetig dieser Herr von einem Bein aufs andere sprang, mit seinen Händen schnelle Kurven und Figuren zeichnete und auch ohne Unterbrechung sprach, nein: sprudelte und mit einer Fistelstimme derart brabbelte, daß unsere Hauptperson kaum mitkam und ihre Wahrnehmung zunächst auf einen weiteren Aspekt verschob: Stinken, fand der gute Mensch, tat dieser Zappel wie ein Müllsack. Ja, in der Basisnote wie Gemüsemüll; die Bauchnote dominierte ein betörend alter Schweiß, und über allem schwebte eine zarte Note Hundekot.
Es war ein bißchen sonderbar.
"Also 44 Mark", vernahm der gute Mensch, brauche der Mann "jetzt wirklich absolut sofort!" Um es zu unterstreichen, faltete der Besucher kurz die Hände, fuhr sich durchs spisselige Haar, hüstelte und röchelte, beschrieb mit halbgebücktem Oberkörper eine ungelenke Pirouette und betonte schließlich, daß ihm gar nichts anderes übrig bleibe: Er müsse "das Geld jetzt verdammtnochmal flüssig haben"; sein 70-Tonner stehe "mit festgefressenen Bremsen ganz hier in der Nähe, Kreuzung Her... Hermann/Ottostraße. Ja. - Und ohne neue Bremsflüssigkeit krieg ich die Dreckskiste nicht weg. Zwei Liter, kostet 44 Mark! Hasse ne Kippe?"
Ein dezidiert vorweihnachtlicher Engpaß, sagte sich der gute Mensch, während er dem Mann die Packung Drum Exzellent Lichte Shag reichte. "Völlig pleite" sei er, krähte grämelnd der Besucher, kratzte sich am mullverbundenen Handgelenk und stank nun plötzlich eher nach Urin und modderigen Socken. "Totale Ebbe im Tresor!", darunter leide er ja "momentan schon länger" - und der "größte Mist" sei, daß ihn sein Chef erst auszahle, wenn der LKW entladen und "die Ware" abgeliefert sei. Eben dazu aber brauche er "die 44 Mark. Oder sagen wir 60!" Zwar sei er durchaus im Besitz von "Bargeld und auch Kundenkarte", aber alles liege samt Führerschein, Personalausweis und Portemonnaie im Handschuhfach des LKW und sei "jetzt natürlich eingeschlossen".
"Ich krieg die Tür doch nicht mehr auf", umriß der Petiteur eine bislang ganz unerwähnte Konsequenz des Bremsenschadens, "kann mich zur Zeit unmöglich ausweisen!", zog die Kiefer auseinander, grub den Zeigefingernagel schnalzend in ein Backenzahnloch und verfiel in ein stumm flehentliches Heulen.
Da erstmals kam Bewegung in den guten Menschen. Bis hierher war es ihm ein wenig schnell gegangen, und oft hatte er gefürchtet, den Anschluß zu verlieren. Nun aber schüttelte er mitfühlend seinen Kopf und gab dem Mann einhundert Mark. Denn kleiner hatte er's ja leider Gottes nicht. In der Folge wurde er gewahr, wie der Besucher sich anfänglich gelähmt, dann ungläubig staunend, schließlich außerordentlich erkenntlich zeigte und auch ziemlich schelmisch, beinahe triumphierend grinste. Speichel tropfte ihm dabei herab, doch kaum hatte seine Mimik sich geordnet, versprach er fest, die Schuld schon "morgen oder ganz bald" zu begleichen - er sei, weil er "für einen... ähm... öh... Großbetrieb hier im Haus" fahre, ja sowieso des öfteren an Ort und Stelle. "Also danke!" rief der kleine Mann, klopfte dem guten Menschen dreimal auf den Unterarm und pfefferte die Zigarette auf den Boden. "Echt super!" Dann tanzte er den Flur entlang zum Treppenhaus.
Mit großer innerer Erleichterung registrierte da der gute Mensch, daß das unerwartete Geschehen nun wohl an ein Ende gelangt war, tat einen tiefen Atemzug, machte kehrt und trat ins Büro zurück. Allein als er die schwere Eisentür von innen schließen wollte, klopfte es erneut. "Entschuldigung", krächzte der Besucher, "den hier hatte ich vergessen. Dein Tabak. Hasse was zu schreiben?" Still besorgte der Gefragte Kuli und Papier und reichte es dem Mann. Kurz darauf erhielt er einen Zettel. "Hier, so heiß ich. Steht alles da drauf. Tschaui!"
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Ronny Meier 100 Piepen leihweise |
"Na ja, schon gut", flüsterte sein Gegenüber, steckte den Zettel in die Innentasche seiner Jacke, verfolgte danach aufmerksam, wie der Schuldner endgültig ins Treppenhaus verschwand, nickte einverstanden mit dem Kopf und lächelte.
Friseur Gall, Tanzschule Luley: Mit der Aufzählung beider im (damaligen) Redaktionshaus ansässigen "Großbetriebe" verbrachte unsere Hauptperson, die auch für ihren messerscharfen Geist bekannt war, den großen Rest des Arbeitstages; und mit versonnenen Erwägungen, welche Dinge und Artikel denn von Tanzschulen und Friseursalons gleich lasterweise an- und ausgeliefert werden mochten? Neue Schallplatten vielleicht? Alte Haare? Tanztee? Rappelvolle Schuppensäcke? Er kam und kam nicht drauf. Nach einer Weile erinnerte er sich aber an das Zettelchen. Nicht wenig aufgeregt griff er in seine Jackentasche, holte es hervor, faltete es auseinander und erfaßte seinen Inhalt mit einem einzigen Blick:
Na sieh mal an, dachte der gute Mensch, jetzt hab ich also eine Quittung. Zum Abend überlegte er dann auch, dank welcher Neuerfindungen defekte Bremsen dazu führen, daß ein Handschuhfach bzw. LKW sich nicht mehr öffnen läßt - "aber hundert Mark", freute er sich still, "reichen immerhin für einen ersten Bremsölvorrat." Doch plötzlich hielt er inne. Und kaum zehn Sekunden später sah man ihn bewegungslos vor einer größeren Bürowand stehen; dort hing, mit einem Dutzend bunter Nadeln festgepinnt, der örtliche Stadtplan...
Zwei Tage waren vergangen, da klopfte Ronny Meier wieder an der Redaktionstür, und wieder schien er unserer Hauptperson mehr fahrig als gelassen. Noch immer trug er den zerrissenen Jeansanzug. Doch hatte er erkennbar einen Strumpf eingebüßt: Der rechte Fuß stak nackt in einer modischen, wenn auch kaum wintertauglichen Sandale. Genau besehen war's ein grüner Plastikbadelatschen, und Ronnys Hände zitterten und wippten wie unter ungesundem Stromeinfluß. Auf seinem Kopf saß jetzt ein grauer Federhut, und aus der Brusttasche der zisseligen Jacke lugte eine Spiegelsonnenbrille. Es roch nach schimmeligem Kühlschrank. Vor allem aber, berichtete Ronny und erschrak den guten Menschen mit einer glühend scharlachroten Färbung seiner Augen, seien mit den Bremsen "auch die Zündkontakte und... und Vergaser" ruiniert, der Rest der hundert DM also "auf dem Schrottplatz" draufgegangen. Nun freilich sei er hungrig; er habe schließlich "nichts im Bauch", seitdem der LKW blockiert sei und sein Chef nicht zahle - übrigens müsse auch der Luftfilter gewechselt werden, "das Ding muß dringend raus, der ist schon lange fällig. 20 Mark", so schloß Ronnys Bericht, "oder besser 40 müßten reichen. Bitte! Ich weiß nicht, wo ich sonst Geld herkriegen soll. Verwandte hab ich keine oder Freunde. Nix!"
Daß er ihm bereits beträchtlich ausgeholfen, ihm immerhin schon hundert Mark geliehen habe, wandte der gute Mensch sehr leise ein, so leise, daß er's selbst kaum hörte, mußte allerdings erkennen, daß er an den Falschen geraten war. "Eben!" rief, ja schrie Ronny, da seien 40 Märker "doch ein Dings! Ein Pappenstiel", und gab auch zu bedenken, daß er die Schulden ohne den Empfang von neuerlicher Unterstützung niemals begleichen könne; er, der gute Mensch, dürfe seinen "Hunni dann abschreiben, den kannste vergessen, der ist dann leider weg, tja, sorry. Also was ist?"
Er begreife, erwiderte der gute Mensch, die Notlage; indessen gebe es, startete er einen neuen Versuch, seines Wissens überhaupt gar keine "Kreuzung Hermann/Ottostraße"; gestern abend sei er - aus purem Zeitvertreib! - die Hermannstraße dreimal auf- und abgelaufen und habe weder eine, hier mühte er sich um einen unwirsch ernsten Ausdruck seiner Augen, "sogenannte Ottostraße" wahrgenommen noch irgendeine andere Kreuzung. Auch keinen störend oder regelwidrig abgestellten LKW; für 70-Tonner, setzte er hinzu, sei die Hermannstraße vermutlich gar nicht zugelassen; sie liege, er habe es persönlich überprüft, übrigens nicht unmittelbar "hier in der Nähe", sondern am äußersten Stadtrand, ein kaum zwei Meter breites Gäßchen inmitten einer Gartenlaubensiedlung, lediglich im ersten Teilabschnitt geteert, danach ein ausgesprochener Spazierweg, der an einem verwitterten Holzzäunchen ende. Dann komme nichts als Wiese, vereinzeltes Gebüsch, dahinter Wald: die ersten Bäume des Hochtaunus...-
"Na grade!" rief Ronny, das sei ja der Scheiß. "Exakt da steht die Karre rum! Mitten auf der Hermannstraße oder kann sein Klarastraße." - Ob er ihn eigentlich für einen Lügner halte?
Aber nein, entkräftete der gute Mensch sich eilig selbst, "bestimmt Klarastraße", verschluckte einen leichten Hustenreiz und pfriemelte einen Fünfzigmarkschein aus dem Portemonnaie. Kleiner hatte er's ja wieder nicht. Wieder aber zeigte sich der Langhaarige dankbar, versprach Rückzahlung für den nächsten Tag und steckte seinem Helfer einen knitterigen Zettel zu. Er habe nämlich "gestern nacht ganz plötzlich überlegt und dann was aufgeschrieben. Damit du mich kennenlernst. Wir können", nun starrte er dem guten Menschen ohne Umweg ins Gesicht, "doch sowieso mal quatschen abends! Ich kann dir was erzählen, da fällst du um. Morgen vielleicht? Komisch. Es müssen eigentlich zwei Zettel sein. Ich hab noch was gemalt für dich; ein psychologisches Gemälde. Moment."
Hierauf kramte Ronny eine Zeitlang in den Taschen seines Jeansanzugs. Ungezählte Zettel tauchten auf, nasse, durchgeweichte Schnipsel aus Papier und Pappe, faserige Tempotücher, der Fünfzigmarkschein, Teile von Bierdeckeln, etliche Kassenbons sowie halbgerauchte und dann aus Verwahrungsgründen ausgedrückte Zigaretten; auch ein Ausweis war darunter, der zu Boden fiel und von Ronny hastig aufgehoben wurde - "is nich meiner", verriet er dem guten Menschen und verstaute alles wieder. "Das Bild kriegste morgen", versprach er und bat seinen Helfer schließlich, den Zettel niemand anderem zu zeigen; die Notizen seien "ganz extrem vertraulich" und nur für ihn, den guten Menschen, bestimmt. Dann verschwand er.
Man kann sich denken, mit welcher Spannung unsere Hauptperson der Lektüre entgegensah. Und kaum hatten die Kollegen einmal das Büro verlassen, holte er den Zettel hervor und las:
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33 Jahre alt - Jesus gequält, ausgelacht und geschlagen. Jesus, ich weiß, daß
dies alles nur Illusion war, aber es gibt Dinge, die Psychologen und Schauspieler nicht realisieren
können. Es ist jetzt 21.04 Uhr. Gott spielt da nicht mit. Ist die Welt zwischen den Dingen
nicht immer normal? Ich bin in ganz normaler geistiger Verfassung. Bitte behaltet mich in
Erinnerung, besonders Du, Marion. Ich habe Dich geliebt, wenn auch nur für einen Tag. Die
Täter müssen sich selbst stellen, es wäre einfach, in die normale Welt einzugreifen.
Habgier löscht die Menschheit aus. 21.05 Uhr, Ronny |
Bei all dem nimmt es wohl nicht wunder, daß unser guter Mensch, dessen Kombinationsgabe im übrigen weltberühmt war, das Zettelchen beruhigt verstaute und sich nun sicher wähnte, eine wahrhaft empfindsame Seele gewonnen zu haben. Und welche Freude überkam ihn erst, als Ronny schon am nächsten Tage Neuigkeiten brachte! "Irgend so ein Drecksventil" habe die Bremsblockierung nicht überlebt; auch dieser Schaden aber ließe, so der Freund, sich mit "rund 120, 180 Mark" beheben.
Gern wäre da der gute Mensch seinem Namen wiederum gerecht geworden. Allerdings begab es sich, daß er ja keinen Pfifferling mehr hatte. Und mit Erstaunen spürte er, daß ihn dies beinahe erleichert stimmte! Denn war es, dachte er, nicht strenggenommen Ronnys LKW? Und mußte dann nicht letztlich der die drohende Runduminspektion berappen? Beziehungsweise sich gefälligst selber einen neuen Laster kaufen?! Kurzum: Der gute Mensch schlug ab - und mußte sich von Ronny arg beschimpfen lassen. "Die paar Mark", wütete der LKW-Besitzer, "sind doch jetzt wohl wurscht!" Auch wies er noch mal darauf hin, daß er die ausgeborgten 150 Mark erst wiedergeben könne, wenn "die Mistkarre wieder läuft", und hielt dem guten Menschen schließlich vor, er sei ein geiziges, ein "ganz normales Spießerschwein" und "Ausbeuterarsch!" An diesem Tag verabschiedete sich Ronny ohne Händedruck.
So zogen die Wochen ins Land. Weihnachten stand vor der Tür, in den bunten Schaufenstern der Warenhäuser suchte unser guter Mensch nach einem neuen Wollwestchen für Mutti, da sah er Ronny überraschend wieder. Still lehnte er im Eingang einer kleinen Bierstube. Auf seinem Kopf saß eine grüne Büffelfellmütze mit Ohrenschutz, den Oberkörper wärmte ein zitronengelber, etwas zu eng geratener Blazer. Lässig war ein PLO-Schal darübergeworfen. Mit Freude sah der gute Mensch, daß Ronnys Schuhwerk, zwei violette Gummistiefel, nun der Jahreszeit entsprach. Mit der rechten Hand umklammerte er einen prall gefüllten blauen Stadtmüllsack, der bis hinunter auf den Gehweg reichte und dessen Boden hier und da ein wenig aufgerissen schien. Beide Männer waren über diese unerwartete Begegnung sichtlich froh, und so entspann sich folgendes Gespräch:
"Hallo Thomas", sprach Ronny, denn so hieß der gute Mensch mit Vornamen. "Da bist du ja. Hast du die 180 Mark?"
"Hast du die 150?" parierte Thomas und verspürte Stolz über diesen, wie er fand, präzis gesetzten Konter.
"Pff! Solange du das Ventil nicht zahlst, krieg' ich die Kiste nicht flott."
"Das", sagte Thomas, "hatte ich vergessen. Steht also dein LKW noch immer auf der Kreuzung! Hm. Was ist denn in dem Müllsack? "
"Popcorn. Ich verkaufe es in Keipen. Zwei Handvoll eine Mark."
"Ach so." Vielgesichtig, räsonierte Thomas, sind die Wege, die der Warenhandel einschlägt. "Aber wo bekommt man derart viele Popcorntüten her?"
"Es ist", versetzte Ronny, "nicht in Tüten. Liegt da so lose drin. Hab ich im Kino geklaut. Hör zu", sammelte sich Ronny und erbat sich eine Zigarette, "seit Tagen hab ich keinen Stoff mehr. Nicht ein Gramm LSD! Ich sag dir die Wahrheit: Ich bin im Methadonprogramm. Aber dieser ganze Ersatzdreck ist scheiße. Gib mir wenigstens 20 Mark oder 100!"
Da jedoch erkannte Thomas, wie gut er daran getan hatte, Ronny das geforderte Restgeld zu verweigern. Im berauschten Zustand, sann er vor sich hin, soll man nicht Laster fahren! Und eins mit sich, Gott und der Welt ging unser guter Mensch, den einige auch "Gsella" nannten, seines Weges.
Denn so hieß der Esel mit Nachnamen.