GRENZWISSENSCHAFTEN

Die UFO-Welle rollt allenthalben. Ob im Kino, im Fernsehen oder im Sachbuch bzw. im Suff: Derzeit schwirren die rasanten kleinen Schüsseln wie verrückt von allen Seiten auf uns ein. Warum? Weshalb? Wieso? Nichts genaues weiß man natürlich wieder mal nicht. Das soll sich ändern - und zwar schnell und gründlich. Nämlich mit dem großen...

Titanic-UFO-Lexikon

Atomwaffen
Fast alle UFOs und UFO-Insassen haben Atomwaffen. Da die Atome, mit denen diese Waffen geladen sind, jedoch kaum die Größe eines Stecknadelkopfes erreichen (Atome sind habituell winzig), spürt man es kaum, wenn man damit angegriffen wird. Es sind lächerliche, geradezu mitleiderregende Waffen.

Bauten
Viele Bauten der Vergangenheit beweisen die Anwesenheit Außerirdischer auf diesem Planeten. Allein in der Deutschen Hauptstadt Berlin zeugen zahlreiche unverständliche Ruinen ("Gedächtniskirche", "Palast der Republik", "Funkturm") von Vorgängen "die keine Sau begreift". (Quelle: J.v. Butlar)

Begegnungen
UFO-Kontakte werden seit der in den 50ern erstellten Studie von J. A. Hynek, einem ehemaligen NASA-Mitarbeiter, in drei Kategorien unterteilt:
1.) Begegnungen der "ersten Art": Man sieht etwas, es könnte ein UFO, es könnte aber auch eine Luftspiegelung oder eine Wahnvorstellung sein.
2.) Begegnungen der "zweiten Art": Es ist definitiv ein UFO (meistens steht es draufgeschrieben), fliegt mehrfach im Kreis über dich weg, hupt, wirft Abfall ab, landet aber nicht.
3.) Begegnung der "dritten Art": Elvis steigt aus und scheißt dir ins Müsli. Die Scheiße glüht noch Wochen später, die Regierung verhaftet und foltert dich, ermordet deine Familie und läßt dich für immer verschwinden. (Quelle: "Sex Bizarre", Schülerzeitung des L. Ron Hubbard Gymnasiums, Peine)

Chamäleon
So nennt man ein UFO, das nicht wie ein UFO aussieht. Meist nimmt es die Gestalt eines auf der Erde sehr verbreiteten Objekts von ungefährer UFO-Größe an: etwa einer Kuh, einer Sicherheitsnadel, einer Pyramide oder eines Qwartzappörs von Cybostratunftxartzünstrabast. (Quelle: "Quelle" Katalog Frühjahr '97)

Cybostratunftxartzün-strabast
Ein besonders unangenehmer Planet irgendwo weit draußen, auf dem niemand an UFOs glaubt und alle dauernd nur fernsehen und schlafen. Lieblingsgetränk: Qwartzappör. (Quelle: dito)

Däniken, Erich von
Der größte Ufologe aller Zeiten. Er kann UFOs am Geschmack erkennen und hat sich so lange mit ihnen beschäftigt, daß in seinem Oberstübchen langsam eine ziemliche Schraube locker ist. In letzter Zeit geht er manchmal aufs Damenklo und schaut nach, ob sie "gelandet" sind. Wer's glaubt.

Energie
Über die Art des Antriebs der UFOs gibt es diverse Spekulationen. Zunächst glaubte man, die UFOs liefen mit Sonnenergie, aber da manchmal auch nachts welche auftauchten, wurde das verworfen (nachts scheint ja keine Sonne). Inzwischen glaubt man, daß sie mit Strom oder Batterie betrieben werden. Einstein glaubte, sie liefen mit "Gar", und wenn man den "ausmachte", hätte man sie gefangen. Seine letzten Worte waren: "Wir müssen den UFOs den Gar ausmachen." Doch niemand hörte auf ihn! Kein Wunder: Bodo Einstein, Insasse der "Narrenanstalt" von St. Plöten, starb 1431, als die ersten UFOs noch gar nicht gelandet waren. Jedenfalls nicht richtig. (Quelle: FAZ vom 17.4.1431)

Fälschungen
Unechte UFOs, die in letzter Zeit entlarvt wurden, sind z.B. der Schneemensch (in Wahrheit ein sog. "Ötzi"), das "Loch Ness Monster" (Sarah Ferguson) und der Turm von Pisa (ein Dummerjungenstreich). Die Fälschungen machen den Experten das Leben schwer und sind oft erst bei einem Lügendetektortest zu entlarven. Wer UFOs nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird ohne Abendessen auf den Mond geschossen.

Intelligenz
Die Frage, inwieweit die Piloten, die in den UFOs fliegen, intelligent sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Einmal hatten sie einen (in Bonn, der BND hat ihn abgeschossen) und haben versucht, mit ihm "Trivial Pursuit" zu spielen. Aber auf die Frage: "Welches ist das schwerste Element im Periodensystem?" antwortete das Wesen hochnäsig: "Johnny Cash", und dann wollte es auch noch "Länderpunkte" dafür. Im darauffolgenden Handgemenge wurde es erschossen und nahm sein Geheimnis mit ins kühle Grab. Selber blöd!

Kommunikation
Ist nicht immer einfach mit unseren interstellaren Brüdern. Zunächst muß man rausfinden, was sie wollen. Man frage daher rundheraus: "Wollt ihr Weiber? Rohstoffe? Postkarten für daheim?" Antworten sie nicht (oder bloß: "Johnny Cash"), versuche man Spanisch, Bayrisch und das Taubstummenalphabet. Klappt das nicht, dann weiter zu Esperanto, Morsezeichen, Flaggenzeigen, Schwanzvergleich. Am Ende singe man die Nationalhymne und ergreife die Flucht. Wenn sie nachkommen, blitzschnell umdrehen und breit grinsen und: "Hab' ich dich, grünes Männchen!" schreien. Das sehen sie gar nicht gern. (Quelle: Baedecker "Mars")

Orientierung
Sollten Sie von einem UFO zu Studienzwecken auf einen fremden Planeten verschleppt werden, ist es, falls man Sie zurückbringt, von großer Wichtigkeit, daß Sie wissen, wo Sie waren. Merken Sie sich auffällige Landschaftsmarkierungen: umgestürzte Bäume, schwarze Löcher, grüne Wolken, fliegende Schnecken. Streuen sie Kieselsteine auf den Weg. Versuchen Sie, Ihre Entführer dazu zu bringen, sich zu verraten, indem Sie z.B. sagen: "Ach, HIER war ich doch schon mal - ist das nicht Dings, na...", und wenn der Außerirdische dann sagt: "Der Orion", tun Sie so, als hätten sie das schon gewußt: "Ja, der Orion, klar, kennt man ja." Das wird den Außerirdischen verblüffen, er wird erkennen, wie gefährlich gut informiert die Menschen sind. Er wird Sie umbringen und uns in Ruhe lassen. Denken Sie nur, wie Sie damit angeben können, die Menschheit gerettet zu haben!

Penislänge
Gerüchte über die enorme Penislänge der Außerirdischen sind stark übertrieben. Außerdem kommt es nicht auf die Länge an, sondern auf die Technik. Sagt jedenfalls Däniken. Ich weiß ja nicht, ich weiß ja nicht. (Quelle: E. v. Däniken "Gedankenblitze")

Ourponü
Nicht existierendes Wort, wie z.B. "Ghruztelch".

Raumschiff
Die häufigste Erklärung für das UFO-Phänomen (abgesehen von "dummes Geschwätz") ist sicher die Theorie, es handele sich um Raumschiffe aus anderen Planetensystemen oder sogar fernen Galaxien. Wenn diese Theorie stimmt, dann gibt es UFOs tatsächlich. Wenn es aber UFOs gibt, dann müssen es auch Raumschiffe sein. Also sind es Raumschiffe. Oder UFOs. Oder sogar beides (ist noch nicht raus). (Quelle: "Reader's Digest: Das siebte Buch Moses")

Sternschnuppen
Im Gegensatz zu UFOs sind Sternschnuppen nicht mit Marsmännchen bemannt. Sondern mit kleinen hübschen nackten Elfen in durchsichtigen weißen seidigen Hemdchen, die alle Wünsche erfüllen können und sich beim Aufschlag in Nachbars Garten den Hals brechen. (Quelle: Playboy Sonderheft "Nacktes All")

UFOs
Undesinfizierte Flugobjekte. Eigentlich ist es ja blöd, die UFOs so zu nennen, denn wir wissen doch ganz genau, daß es Raumschiffe sind. In der nächsten Rechtschreibreform werden UFOs deshalb SUFOVDWJGGWDERS genannt: Scheinbar undesinfizierte Flugobjekte, von denen wir jedoch ganz genau wissen, daß es Raumschiffe sind.

Wasser
Hauptgrund für das Interesse der UFOs an unserem Planeten. Auf ihren Planeten gibt es nämlich keins. Beweis: Würden sie sonst diese enormen Distanzen zurücklegen, nur wegen dem Wasser? Na also.

Weltraum
Heimat aller UFOs. Man nimmt an, daß es dort noch mehr UFOs gibt. Bis jetzt sind sie aber nicht aufgetaucht. Vielleicht sind sie schüchtern.

Zyklop
Der bekannte Zyklop, dem Odysseus in der "Odyssee" begegnet, war wahrscheinlich in Wirklichkeit ein UFO. Es gelang Odysseus jedoch, den menschenfressenden Alien zu täuschen: Als der Zyklop ihn fragte: "Wer bist du?", antwortete Odysseus gewitzt: "Johnny Cash" und machte sich mit den Länderpunkten rasch aus dem Staub. Der Film: "2001: Odyssee im Weltraum" erinnert heute noch daran. (Quelle: Volksmund)