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Jockel Fischer,
51 (Bündnis 90/Die Grünen), staunte nicht schlecht, als er am vergangenen Samstag sein
Vorabexemplar des Spiegel aufschlug. Der von ihm so geschätzten Personaliendoppelseite am Ende
der Gazette entnahm er zwar Neuigkeiten über die politische Annäherung zwischen Norbert
Blüm und Guido Westerwelle (a zwergo) und die Farbe von Gerhard Schröders
Seidenunterwäsche (tiefbraun) nichts jedoch über sich selbst. Keine
einzige Zeile. Obwohl dort sonst Woche für Woche genau das zu lesen war, was der
auffällig gut gewandete Politprofi der Redaktion mitteilen ließ. Ein kurzer Anruf, so
Fischer, hätte aber genügt, um den Vollidioten da Bescheid zu stoßen.
Und feixend setzte der Grüne nach: Schließlich haben wir Krieg.
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