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gdv-team, einleitung teil |: "unter dem staub des verdraengens, vergessens und des verdrehens liegt ein schatz unzaehliger erfahrungen. diese lassen uns aus bestimmten organisierungs- und aktionsformen lernen. ebenso koennen wir uns aus dem ablauf der geschichte genauer erklaeren, warum wir kader, avantgarden und chefideologen ablehnen. und warum wir dagegen immer selbstbestimmte autonomie setzen."
buchruecken:
von ende der 80er bis mitte der 90er jahre erschien in der autonomen zeitschrift
radikal die geschichtsserie gegen das vergessen. zuerst als ein laengerer
artikel zur geschichte des widerstands von unten im zeitraum von 1847 bis 1953 in deutschland
konzipiert, enrwickelte sie sich zu einer fundierten elfteiligen serie ueber sozialrevolutionaeren
widerstand und verweigerung in diesem land.
die texte ueberzeugen durch ihren konsequenten blick von unten und die praesenz einer feministischen
perspektive, die die uebliche HERRschaftsgeschichtsschreibung (HISstory) radikal kontrastieren. immer
wieder suchen die autorinnen den dialog mit ihren leserinnen, setzen die historischen ereignisse in bezug zu heutigen situationen und spueren
den mentalitaeten der handelnden personen in den jeweiligen historischen situationen nach.
amnestie sofort! |