FREE ALI ! campaign to free - kampagne für die befreiung von ali khalid abdullah (ppwc)
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anarchist black cross - märz 001: www.linkeseite.de/Texte/gefangene/0048.htm
abc prison#bluesANARCHIE & KNAST
18. März: Internationaler Aktionstag der politischen Gefangenen
Seit 1996 findet am 18. März wieder alljährlich der Internationale Aktionstag der politischen Gefangenen statt. Dieses Datum ist unweigerlich mit der linken und linksradikalen ArbeiterInnenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts verbunden. Es war am 18. März 1848 als es den proletarischen Massen in Berlin gelungen war in Strassenkämpfen die preussische Armee zu vertreiben. Es war 1871 am gleichen Tag als das Proletariat von Paris den Aufstand ausrief und die erste Räterepublik der Welt entstand: die Pariser Kommune. Diese beiden Aufstände wurden jedesmal äusserst blutig von den Schergen der Reichen und Herrschenden niedergeschlagen. Aus diesem Grunde wurde auf dem IV. Weltkongress der kommunistischen Internationalen der 18. März als Internationale Aktionstag der politischen Gefangenen festgesetzt. Dieser Tag wurde 1923 zum ersten Mal durchgeführt, bis es unter dem Faschismus zu einem Ende kam.
Erst 1996 wurde diese altbewährte Tradition wieder ins Leben gerufen. Seither finden jedes Jahr wieder weltweit Solidaritätsaktionen fuer die politischen Gefangenen aus dem linken und linksradikalen Spektrum statt.
Politische Gefangene sind wegen ihrer politischen Einstellung oder Aktivitäten inhaftiert. Nur weil sie es gewagt haben das herrschende System zu kritisieren oder gar anzugreifen, bzw. Alternativen dazu aufzuzeigen. Sie gelten als direkte Gefahr und somit als FeindInnen dieses Systems, die es stillzustellen oder gar zu beseitigen gilt. Oft reicht es auch, dass die Herrschenden auch nur den leisesten Verdacht haben, dass es sich um politische GegnerInnen handelt um die noetigen repressiven Schritte gegen diese einzuleiten. Aus diesem Grund werden Menschen unter den scheinheiligsten und absurdesten Verdachten verhaftet, um spaeter mittels selbstgebastelter Konstrukte verurteilt zu werden (z.B. terroristische Vereinigung).
Wenn es um die eigene Macht geht, dann spielen die sogenannten Menschenrechte fuer die "demokratischen" Staaten keine Rolle mehr. Menschenrechte sind nur von Bedeutung, wenn es darum geht andere unliebsame Staaten anprangern zu koennen. Auf dem eigenen Territorium hingegen gelten ganz andere Regeln und Gesetze. Hier herrscht die Macht des Staerkeren und dies ist in der Regel der Staat. Um diese scheinbar leichten Verletzungen der Menschenrechte in der Oeffentlichkeit aber vertreten zu koennen, werden die politischen Verfolgten und Gefangenen als Bedrohung fuer das Allgemeinwohl, also fuer Recht und Ordnung dargestellt. In der Regel reichen dazu einige Stigmatisierungen und Diffamierungen wie z.B. "KommunistInnen", "TerroristInnen" usw., damit der Grossteil der Bevoelkerung der medialen und staatlichen Hetze Glauben schenkt.
Das herrschende System basiert weitaus mehr auf Bestrafung denn auf Belohnung. Jene die sich dem Diktat der Herrschenden kritiklos unterwerfen und anpassen werden eigentlich nicht wirklich belohnt. Nein, sie werden statt dessen nicht bestraft. Alle anderen sind der Repression und Unterdrueckung ausgesetzt. Sie werden wie bereits gesagt kontrolliert, drangsaliert, verhaftet, verpruegelt oder sogar verurteilt und eingeknastet.
Jeder Mensch ist seines eigenen Schicksals Schmied, so das populaere Sprichwort. Diese Meinung wird von den Herrschenden propagiert und aufrechterhalten. Auf diese Weise wird jegliche moegliche Solidaritaet mit den Verfolgten von vornherein auf ein Minimum reduziert. Sie sind scheinbar selber Schuld daran, dass sie im Knast landen, eben weil sie sich nicht anpassen koennen und wollen.
Politische GegnerInnen sollen durch die Verurteilung und Haftstrafe zur herrschenden Raeson gebracht werden, das heisst nichts anderes wie sie durch Bestrafen gefuegig und unterwerfig zu machen. Ihr politischer Wille soll gebrochen werden. Um dies zu erreichen sind den Herrschenden alle Mittel recht: Einschuechterungen, Pruegel, Beuge- und Untersuchungshaft, kompletter Freiheitsentzug, Folter, Isolationshaft, notfalls sogar Mord. Darueber hinaus bestehen speziell konstruierte Gesetze, um es dem Staat so leicht wie moeglich bei der Verurteilung politischer GegnerInnen zu machen (Terrorismusgesetze und -paragraphen, Zensur, KronzeugInnenregelungen usw.). Gesetze die primaer gegen linksradikale AktivistInnen eingesetzt werden.
Linksradikale AktivistInnen haben es in der gegenwaertigen Gesellschaft schon an sich nicht sehr leicht, da sie staendig auf die Merkmale des Systems stossen und damit konfrontiert sind. Sie unterliegen strengen Diffamierungen und Stereotypisierungen durch die buergerliche Gesellschaft (ChaotInnen, TerroristInnen, SozialschmarotzerInnen usw.). Bei politischen Gefangenen kommt noch die Stigmatisierung "GefangeneR" hinzu. Sie gelten als besonders gefaehrlich weil sie, so zumindest die herrschende Meinung, darauf abzielen das bestehende System von Recht und Ordnung mit Gewalt umzustuerzen und ein Chaos anzurichten.
Werden Gefangene in unserer Gesellschaft schon an sich als "Abschaum" angesehen, so trifft dies fuer politische Gefangene noch in einem hoeheren Masse zu. Sie werden auch nach ihrer Verurteilung weiterhin schikaniert und misshandelt. Waehrend dies nur fuer jene soziaen Gefangenen zutrifft, die sich den "Gesetzen" und Regeln der Gefaengniswelt nicht anpassen zutrifft, sind eigentlich fast alle politischen Gefangenen hiervon betroffen. Sie sehen sich mit folgenden Schikanen konfrontiert: Postzensur, Besuchseinschraenkung, Isolationshaft, Reizdeprivation, Folter, mangelnde medizinische Unterstuetzung usw. Primaerer Zweck der Gefaengnisinstitution an sich ist ja die Inhaftierten gefuegig und unterwerfig zu machen. Bei politischen Gefangenen geht es darueberhinaus nicht darum sie zu "bessern", sondern zu brechen und zu zerstoeren. Einzig und alleine wegen ihrer politischen Ansichten und Taetigkeiten.
Solidaritaet mit den Gefangenen aus unserer politischen Bewegung ist dringend geboten. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Bewegung und aus diesem Grund gilt es den Kontakt ueber die Mauern hinweg aufrecht zu erhalten. Nur auf diese Weise koennen unsere GenossInnen hinter Gittern dem Druck durch die staatlichen Autoritaeten standhalten und ihre politische Einstellung bewahren.
Der Angriff auf politische Gefangene ist somit zugleich eine eindeutige Attacke gegen uns alle. Betroffen sind einige, gemeint sind wir alle! Schliesslich geht es den Herrschenden ja auch darum ein Exempel zu statuieren und die anderen GenossInnen einzuschuechtern und von weiterer politischer Arbeit abzuhalten. Solidaritaet hilft siegen!
Als AnarchistInnen lehnen wir jegliche Staatsform ab, und somit auch ihre Repressionswerkzeuge wie Gesetze, Polizei und Knaeste. Wir sind der Auffassung, dass es nichts bringt Menschen einzuknasten und zu bestrafen, weil dies die wirklichen Probleme nicht bei der Wurzel anpackt. Auf diese Weise kann nie eine radikale und wirklich effektive Loesung stattfinden.
Wir erachten es als falsch den Menschen als unvernuenftig und asozial anzusehen, und dass lediglich eine Autoritaet ueber ihm ihn faehig macht in einer Gemeinschaft zu leben. Der Mensch weiss selber gut genug was er braucht und was nicht. Wir muessen ihm nur die Moeglichkeit geben dies zu erkennen. Die Herrschenden hingegen haben kein Interesse daran, weil es den Menschen zeigen wuerde, dass wir keine Autoritaeten ueber uns benoetigen.
Gewalt in der Gesellschaft ist massgeblich an Eigentum gebunden. In einer anarchistischen Gesellschaft werden keine Hierarchien mehr existieren. Es wird somit keine UnterdrueckerInnen und keine Unterdrueckten mehr geben. Alle Menschen werden die gleichen Rechte haben, weil es kein Kapital und somit auch keine oekonomische Macht mehr geben wird. Auf diese Weise werden die meisten der heutigen Verbrechen (Diebstahl usw.) verschwinden.
Gewalt unter den Menschen wird es immer in einem gewissen Ausmass geben. Aber es ist halt eine andere Sache ob ich dagegen repressiv vorgehe und mich nicht um die Ursachen kuemmere, oder ob ich das System dahinter zu verstehen versuche und dann gewillt bin etwas dagegen zu tun (z.B. Therapie). Wir AnarchistInnen sind der Ansicht, dass Bestrafung kein geeignetes Mittel ist Menschen neue Verhaltensweisen beizubringen. Belohnung ist in dieser Hinsicht weitaus effektiver. Wir sind strikt dagegen, dass Menschen eingesperrt und bestraft werden. Unser Ziel ist eine herrschaftsfreie, gleichberechtigte Gesellschaft ohne Knaeste und ohne Polizei. Frei von sexueller, rassistischer, politischer und wirtschaftlicher Unterdrueckung.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist sicherlich die Solidaritaet mit allen Verfolgten und primaer den politischen Gefangenen. Wir muessen wieder lernen zusammenzuhalten und miteinander zu kommunizieren, und uns nicht alles von den Herrschenden aufdiktieren und -zwingen zu lassen. Wir koennen unser Leben selber gestalten! Wir wissen selber was gut fuer uns ist!
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Anarchist Black Cross (ABC) ist ein internationales Solidaritaetsnetzwerk zur Befreiung sozialer und politischer Gefangener. ABC arbeitet seit Jahren an der Befreiung von Ali Khalid Abdullah:

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International Campaign to Free Ali Khalid Abdullah
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Um Ali selber zu kontaktieren:
Ali Khalid Abdullah
#148130
Thumb Correctional Facility
3225 John Conley Drive
Lapeer, MI 148446 USA
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